Blog von
Es friert!
Tja, ich glaube, der Titel sagt alles. Das Wetter hier in Magdeburg ist arktisch - letztens war es - 14°C. Der Schnee sieht wunderschön aus, allerdings ist es nicht so schön, wenn es einem direkt ins Gesicht weht während man versucht, mit dem Fahrrad voranzukommen. Eigentlich bin ich ziemlich stolz darauf, dass ich es trotz des Wetters geschafft habe, überallhin mit meinem Fahrrad zu kommen. Ich bin aber schon einmal gefallen (Glatteis!), aber zum Glück wurde weder Fahrrad noch Rucksack (mitsamt Inhalten) beschädigt - leider kann man dasselbe von meinem Knie nicht behaupten.
Aber ab heute soll es wärmer werden, zum Glück; ich hatte Angst, dass mein Flugzeug nicht würde fliegen können, und dass ich festsitzen würde - und Weihnachten im Flughafen wäre wohl kein "Merry Christmas" gewesen! Ich freue mich sehr darauf, am Mittwoch nach Hause zu gehen, obwohl ich noch sehr viel zu tun habe. Aber, ehrlich gesagt, ich werde den Schnee vermisssen - ein "white Christmas" wäre schön. Vielleicht mache ich ein Foto vom Schnee, um meiner Familie zu zeigen, wie echter Schnee aussieht.
Ich wünsche euch allen eine frohe Weihnachten, a Merry Christmas, and a Nollaig shona!
Au secours, il neige!
Hier in der Region schneit es wirklich selten und es herrscht ein bisschen Ausnahmezustand: Thema Nummer 1 in den Nachrichten, Stau, Zugverspätung und Unfälle.
Zu dem hat hier keiner fast niemand Schnee gefegt und die Gehwege sind dementsprechend glatt.
Das stört mich aber nicht. Ich fühle mich endlich richtig weihnachtlich und freu mich schon darauf, bald nach Deutschland zu fahren.
Bis zum nächsten mal, Birke
Endlich Schnee :-)
Letzte Woche haben wir ausserdem die Santa Lucia gesehen. Am Freitag war der Lucia-Cup. Das ist ein Unihockeytunier fuer Jugendliche. Es wurde damals ins Leben gerufen, damit die Jugendlichen einen Abend am Wochenende etwas haben, wo sie hingehen können ohne Alkohol zu trinken. Wenn sie Sport machen ist das ja nicht so gut möglich. Ausserdem herrscht dort auch fuer die Zuschauer strenges Alkoholverbot. Wer getrunken hat und erwischt wird, muss sofort die Veranstaltung verlassen.
Um Mitternacht während des Tuniers (es ging bis 3 Uhr in der Nacht) kam dann die Lucia von Eksjö im weissen Kleid und mit Kerzen auf dem Kopf. Gemeinsam mit ein paar anderen Mädchen, die auch weisse Kleider trugen und eine Kerze in der Hand hielten hat sie Weihnachtslieder gesungen.
Am Sonntag, dem richtigen Luciatag, haben wir uns dann angesehen wie die Lucia auf der Pferdekutsche zur Kirche gefahren ist, gefolgt von Pferden mit Weihnachtsmuetzen. Das Schlusslicht bildete ein Pferd, das als Elch bzw Rentier verkleidet war.
Ich bin inzwischen auch bestens informiert, was an Essen auf einen schwedischen Weihnachtstisch gehört. Wir hatten ein Meeting mit unseren Chefs und waren in einem Restaurant, in dem es ein reichhaltiges Buffet gab mit verschiedenen Fischhäppchen, Köttbullar, Janssons fretelse, Rote-Beete-Salat und, und, und.
Heute haben wir ein kleines Tunier fuer die Mitarbeiter geplant mit ein paar kleinen witzigen Aufgaben. Wir hoffen, sie machen alle brav mit und wir haben viel zu lachen.
Das ist wohl mein letzter Blogeintrag fuer dieses Jahr. Ich wuensche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
1/4 Jahr Frankreich
lange ist es schon wieder her, dass ich geschrieben haben...(Einer meiner guten Vorsätze für's neue Jahr: öfter Beiträge für das EVS-Tagebuch schreiben!)
Mir geht es hier immernoch sehr gut und jetzt bin ich schon drei Monate in Orléans. Heute hat es zum ersten Mal geschneit und Orléans ist momentan die kälteste Stadt Frankreichs.
Hier, in meiner Organisation, habe ich immer viel zu tun. Letzte Woche haben wir im Rahmen der Europäischen Jugendwoche einen Workshop über Europa im Jugeninformationszentrum realisiert. Zielgruppe waren Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, was mir anfangs schon ein bisscheb Angst gemacht haben. Was wenn ich sie nicht verstehe, oder sie mich nicht? Aber es hat alles sehr gut geklappt und die Kinder waren sehr interessiert und wir haben uns gut verstanden.
Wie sagt man "to have the blues" auf Deutsch?
Ah, Täntchen Leo ist immer hilfreich: "melancholisch sein." Tja, jetzt sind wir zurück im Büro (nach dem Training) und ich glaube, ich bin ein bisschen "melancholisch" - ich weiss nicht genau warum ... vielleicht hat es etwas mit dem Wetter zu tun, oder vielleicht bin ich einfach irgendwie gestresst ... aber das wird sich hoffentlich ändern, bald haben wir Weihnachten, wir werden eine Feier hier bei der AGSA haben (Boris hat vorgeschlagen, dass wir Freiwiligen ein Lied singen könnten, aber da habe ich Bedenken ...), und auch bei uns Freiwilligen. Und in drei Wochen gehe ich nach Hause, worauf ich mich freue - Freunde und Familie (einschliesslich des Hundes) wiederzusehen ist immer schön.
Weihnachtliche Atmosphäre in Eksjö
Hallo,
ist wohl schon etwas länger her, dass ich das letzte Mal geschrieben hab, zumindest hab ich ziemlich lange gebruacht, um wieder zu finden, wo ich hier mein EVS-Tagebuch schreiben kann.
Die Zeit vergeht recht schnell. Jetzt ist schon Ende November und nicht mehr lange, dann ist Weihnachten. Das wird hier auch ziemlich deutlich. Ueber den Strassen hängen Lichterketten, die Schaufenster sind festlich geschmueckt und Weihnachtsbäume sieht man auch desöfteren.
Das erste Mal
Das ist mein erstes Mal. Wolle wird sich drauf freuen. Ich bin jetzt ein bisschen krank. Gestern habe ich 2 Dosen Honig und Influffid in der Apotheke gekauft. Es ist merkwürdig, dieses Arzneimittel ist gegen Schweine und Vogelgrippe, aber ich sollte das bestellen. Deutsche Apotheken haben nicht genug davon. :((
Trotz meines Schnupfens werde ich morgen bestimmt ins Cafe Central gehen. Da wird Offene Bühne. Herzlich Willkommen! Da werde ich meine Gedichte rezetieren. Beginn um 21.00 :))
November in Magdeburg
Ansonst geht das Leben hier weiter, und zwar ziemlich schnell. In der Freizeit gibt es immer viel zu tun (wenn man Energie hat!); am Wochenende zum Beispiel haben wir ein Konzert von Elektrolyrik miterlebt - sehr gut, obwohl Elektromusik eigentlich nicht wirklich mein Ding ist. Ich weiss - in Deutschland ist so ein Satz fast Ketzerei! Aber hoffentlich kann ich meinen Ruf wieder aufbauen indem ich euch mitteile, dass ich mich doch sehr auf das Adventkonzert im Dom freue.
gute Laune
Ich freue mich heute, da ich ab morgen einen kurzen "Urlaub" mache (eigentlich kein richtiger Urlaub, aber immerhin ein paar Tage zu Hause), dann komme ich zurück. Aber so lange werde ich hier nicht bleiben, da wir Ende November ein Trainingsseminar bzgl. internationaler Jugendarbeit machen werde. Ich freue mich darauf, weil ich weiss, dass die Inhalte des Trainings für meine spätere Arbeit wichtig sein wird (sowohl hier bei der AGSA als auch vielleicht später) - lernen für das Leben!. Außerdem ist es eine gute Chance, noch ein Teil Deutschlands kennen zu lernen - die Region rund um Wernigerode (Veranstaltungsort) soll sehr schön sein.
Ein Monat ist fast um
Nun bin ich seit fast einem Monat in Schweden. Seit dieser Woche haben Brankica, die andere Freiwillige, und ich auch endlich Fahrräder. Vorgestern haben wir das schöne Wetter genutzt (das ist hier momentan eher selten, normalerweise regnet es jeden Tag), um einen Fahrradausflug um den See, neben dem Jugendclub, in dem wir arbeiten zu machen. Es sah dort alles sehr idyllisch aus und ich kann es kaum erwarten, im Sommer dort schwimmen zu gehen.
Gemeinsam mit zwei schwedischen Praktikanten arbeiten wir fuer die Zeitung ONE!. Einige Artikel habe ich schon auf englisch geschrieben. Die Praktikanten durften es dann anschliessend uebersetzen. Manchmal versuche ich auch auf schwedisch zu schreiben. Aber das klappt noch nicht ganz so fluessig. Aber immerhin habe ich angefangen ein schwedisches Buch zu lesen und verstehe zumindest den Kontext.
Diese Woche sind Herbstferien in Schweden. Jeden Tag wurden im Jugendclub besondere Aktivitäten angeboten. Am Dienstag gab es eine Diskussion fuer die Jugendlichen und anschliessend Saft und kanelbullar. Am Mittwoch wurde ein Pfefferkuchenhaus gebacken. Das Gebäude des Jugendclubs sollte nachgestellt werden und später kommt das fertige Haus ins Museum, wo es einen Wettbewerb fuer Pfefferkuchenhäuser gibt. Um ausreichend von der schwedischen Kultur mitzubekommen, durften wir Freiwilligen uns auch beteiligen und einen Turm des Gebäudes backen sowie einiges aus Marzipan formen. Ich habe mich an den Autos versucht, die draussen parken. Aber einen Volvo habe ich dann leider doch nicht hinbekommen.





