Freitag Vormittag - Präsentationen der Workshops
Den Vormittag 27.11 haben wir mit Judit mit der Erwärmungsübung "Krokodil" angefangen. Man teilt sich in 2 Gruppen. Die Aufgabe ist, dass beide Gruppen von einem „Ufer" (Seite) zu anderem überqueren sollen. Dazu bekommen sie Hilfe und zwar vier „Steine" (Papierblätter). Die Teilnehmer dürfen nur auf die Steine treten. Ein Stein soll nie allein stehen bleiben, mindestens ein Fuss soll auf dem Stein sein. Falls der Stein ohne Füsse bleibt, kriegt der Krokodil den, also ein Papierblatt wird von der Gruppe genommen. Die Gruppe, die am schnellsten den Fluß überquert, gewinnt.
Dann haben die Workshops-Gruppen (Theater, Video und Filzen), die während eines Tages sich mit dem Thema "Überwindung der Ausgrenzung in Europa" beschäftigt haben, ihre Arbeit präsentiert. Die Theatergruppe hat uns ein sehr spannendes Schauspiel gezeigt, die Filzengruppe - interessante Filzenbilder. Ich war in der Videogruppe und wir haben uns mit dem Aspekt "Reisefreiheit/Anreiseprobleme in Europa" befasst, die anderen befragt und versuchten, zusammen eine Antwort zu finden. Es war sehr spannend, etwas anstrengend, aber jetzt weiß ich, wie man Video dreht, wie es danach schneidet und wie man es mit verschiedenen Effekten, Geräuschen, Musik bereichern kann. Alle Präsentationen waren sehr elforgreich, es war sehr überraschend, wie viel man im Laufe eines Tages schaffen kann.
schon wieder zu Hause
Nach unvergesslichen 8 Tagen in Berlin und in Schierke, dreistündiger Reise mit dem Flugzeug und 12-stündiger - mit dem Auto bin ich heute wieder in Kasan, im regnerischen (!) Kasan. Unsere Fahrt nach Berlin war etwas anstrengend, aber wir haben es geschafft, hoffentlich hat Nadja zur Zeit eine gute Heimreise.
..Ich stelle mir jetzt kaum vor, wie ich morgen in die Uni statt zum Seminarraum 2/3/4 gehen soll, niemanden frage, wie "guten Appetit" oder "wie gehts?" auf Polnisch, Türkisch oder Ungarisch heißt und es keine Spiele abends gibt.
Ich möchte allen für diese wunderwunderbare Zeit danken und eine schöne Advents- und Weinachtszeit wünschen!!!
Alsu
p.s. Mein Tagebuch-Beitrag vom 28.11, den ich so fleißig geschrieben habe, fehlt((
Donnerstag - Video Workshop
Mit diesem Beitrag bin ich zwar ein bisschen spät, aber "better late than never!" Am Donnerstag letzter Woche, während unseres Trainings, habe ich an dem Video-Workshop teilgenommen - wie die anderen Workshops, haben wir uns mit dem Thema "Ausgrenzung in Europa" beschäftigt. Es war ein wirklich interessantes Thema, und wir haben lange diskutiert, bevor wir uns auf ein Subthema - Visa - für unseren Film geeinigt haben. Mit unserem Film wollten wir zeigen, dass die Tatsache, dass es verschiedene Regeln bezüglich eines Visums für bestimmte Länder gibt, den Bürgern dieser Ländern erhebliche Schwierigkeiten beim Reisen bereitet, aber auch dass es leider keine einfache Lösung gibt.
Gleich am Anfang wurden wir losgeschickt, um uns mit der Videokamera auszuprobieren - da viele von uns (wie ich) null Ahnung vom Filmen hatten. Nachdem wir einige wackelige Bilder gefilmt hatten, ging die Arbeit richtig los - und dauerte bis mindestens ein Uhr Freitag früh! Es musste geprobt werden, die Szenen mussten gedreht werden (und nochmal und nochmal!), einige "Extras" mussten aufgetrieben werden, der Film musste geschnitten werden, die richtige Musik musste gefunden werden ... Die Arbeit hat sich aber gelohnt, da unsere Präsentation am Freitag morgen sehr positiv empfangen worden ist - obwohl sich die Zuschauer über das schöne irische Lied während meiner Szene kaputt gelacht haben =)
Freitag Nachmittag
Nachdem wir heute Vormittag über den theoretischen Teil der Programmplanung gesprochen hatten, haben wir den Nachmittag damit verbracht uns in Gruppen ein eigenes Programm zu überlegen. Obwohl wir es uns nicht besonders schwierig vorgestellt hatten, haben wir doch sehr lange gebraucht. Ohne auch in der Mittagspause weiter zu arbeiten, wären wir wahrscheinlich nicht rechtzeitig fertig geworden.
Dann wurden die Ergebnisse präsentiert, wobei es viele Diskussionspunkte gab.Wir haben gelernt, dass es sehr nützlich ist die Oberthemen Arbeit am Thema,interkulturelles Lernen und Freizeit in drei verschiedene Farben auf dem Flipchart darzustellen.Dadurch ist es leichter ein ausgewogenes Verhältnis zu erreichen, denn die Verteilung ist auf einen Blick sichtbar.
Am Abend haben wir fast alle gebowlt,wobei wir sehr viel Spass hatten.Wir haben nicht gegeneinander, sondern miteinander gespielt.Bevor wir ins Bett gegangen sind, haben wir noch etwas an der Bar getrunken und uns unterhalten.
Sonnabend - Ich brauche Geld
Heute ist der letzte Tag. Aber es gibt noch einige Dinge zu lernen und fast das wichtigste: Finanzierung.
Wie schaffen ein Finanzierungplan, Wo finde ich Geld für mein Projekt, waren die Fragen für dieses Thema.
Wir haben alles im Detail gesehen und konnten viele Fragen stellen (Z.B für die Unterkunft oder die Honorare der Teamer). Dann, haben wir einen Kostenplan evaluiert (mit einem der Programmpläne von Gestern). Jetzt, wissen wir wie ein Budget anwendet, selbst wenn es anders mit einem richtigen Projekt ist, an den Preis zu denken.
Donnerstag - Theaterworkshop - Kreativitat uber alles
Wie jeden Tag, haben wir den Donnerstag auch mit einer tollen Einwarmungsubung angefangen. Pascale und Agnese haben uns die Ubung vorbereitet: wir haben Pantomime gespielt. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und sollten einen Begriff ohne Worte einander zeigen.
Danach haben wir in drei Gruppen mit unseren Workshoparbeiten angefangen. Drei verschiedene Medien wurden genutzt: Video, Filzen und Theater. Ich habe Theater-Workshop gewahlt. Wir waren zu sechs in der Gruppe. Stephan, ein Theaterregisseur hat unser Workshop geleitet.
Das Thema war gleich bei allen drei Gruppen und zwar: Uberwindung von Ausgrenzung in Europa. Wir haben eigentlich den ganzen Tag an unserem Spiel gearbeitet: zuerst haben wir allgemein Gedanken zum Thema gesammelt, dann haben wir unsere Geschichte aufgebaut. Wir haben die Rollenverteilung gemacht. Nachher haben wir schon der Reihe nach die einzelnen Szenen probiert. Stephan hat uns noch extra Ubungen empfohlen, die uns halfen, einfacher auf der Buhne spielen zu konnen. Am Ende des Tages waren wir fertig mit dem Stuck, das wir am Freitag morgen prasentieren sollten.
Donnerstag - Filzen Workshop
Am Donnerstag beschäftigten wir uns mit verschiedene Medien im Zusammenhang mit einem Thema: Überwindung von Ausgrenzung in Europa. Die verschiedene Medien waren die folgende: Filzen, Theater, Video. Wir konnten einen Workshop wählen und danach arbeiteten wir den ganzen Tag mit Filzen. Ich wollte Filzen ausprobieren, in der Filz-Gruppe gab es fünf Madchen, die sehr begeistert und fleißig arbeiteten.
Am Vormittag haben wir miteinander über das Thema geredet, und wahrend die Diskussion haben wir viele Neuigkeiten über die verschiedenen Länder gefunden. Zum Beispiel, Lasma erzahlt uns über die Situation von Ausgrenzung in Lettland, über die Lage von Russen und Letten in diesem kleinen Land. Wahrend diese Diskussion erfanden wir die verschiedene Punkte von Ausgrenzung.
Am Nachmittag versuchten wir unsere Gedanken mit dem Filzen darzustellen. Es war gar nicht eine leichte Aufgabe, aber nach eine Stunde hatten wir schon einige Bilder von Filzen. Jeder von uns hat ein Bild gemacht, das eine spezielle Form von Ausgrenzung dargestellt hat: Fluchtlinge, Unterschied zwischen Armen und Reichen, Unterschied zwischen Land und Stadt, und die Beziehung von verschiedene Volker. Nachdem wir mit die Darstellung von Problem fertig waren, versuchten wir die Form von Uberwindung zu erfinden. Unserer Meinung nach die erste Schritt sollte Kontakt und Kommunikation zwischen die angegrenzte Gruppen und und die andere Leute. Wir haben Kontakt mit zwei Handen dargestellt, diese Hande gefaltet waren.
Mittwoch - ein ungewohnlicher Nachmittag
Am Mittwoch Nachmittag gab es ein ungewohnliches Programm, weil wir keine Workshops oder Seminars hatten, aber konnten ein bisschen über das Schierker Kultur lernen.
Die Mehrheit ist nach Wernigerode gefahren, um den Schloss und die alte Strassen zu besichtigen. Die Stadt hat uns sehr gefallen, und wir machten langer Spaziergang in kleineren Gruppen. Wir hatten Gluck mit dem Wetter, weil es war der einzige Tag, wenn es nicht geregnet hat.
Einige von uns sind in Schierke geblieben und haben eine Wanderung gemacht. Für sie war es ein ziemlich aufregender Nachmittag, weil sie sich in der Wald verrirt sind und deshalb sie insgesamt 14 Kilometer wandern mussten.
Mittwoch - Was ist interntionale Jugendarbeit
Internationale Jugendarbeit - jeder kennt diesen Begriff, aber trotzdem sorgte er für eine angeregte Diskussion. Dabei zerlegten wir „internationale Jugendarbeit" in all seine Einzelteile. Heraus stellte sich, dass internationale Jugendarbeit mit non formale Bildung arbeitet, bei der das Wissen und die Werte im Vordergrund steht, es sollen soziale Fähigkeiten gestärkt werden.
Nach dem wir nun wussten auf was internationale Jugendarbeit abzielt, musste geklärt werden wer als Jugendlich gilt und das war gar nicht so einfach. Auch wenn „jugendlich" in den Gesetzbüchern genau definiert ist, ist es schwierig diesen gesetzlichen Begriff auch auf die Praxis zu beziehen. Sollten nicht auch schon Kinder im achten Lebensjahr in die internationale Jugendarbeit eingebunden werden? Könnten nicht auch dreißigjährige als jugendliche gelten? Wie wogen das Für und Wider ab und es stellte sich heraus, dass wir keine genaue Zielgruppe für internationale Jugendarbeit festlegen können.
Nachdem wir die Methoden und die Zielgruppe genauer betrachten hatte, sammelten wir alle Formen der internationalen Jugendarbeit: Jugendbegegnungen, Jugendevents, Freiwilligendienste und vieles mehr.
Dienstag - WAFA?\\ WA-Was?
Heute ist ein Simulationstag in Schierke. Von Morgen bis Abend haben wir Übungen die zeigen uns wie kann man Internationelle Arbeit leiten gemacht. So, zuerst haben wir zwei fremde Kulturen gegründet und eine moderne Geseltschaften simulieren mit abstraktiv Geld (BAFA, GAFA, WAFA usw. sind die Namen von unsere Tauschprodukten) und Tradition (ziemlich primitiv und besonderes shwerig zu verstehen, eh!). Klingelt komisch und sieht komisch aus auch aber das war ein best Beispiel wie schwer ist mit Leute aus anderen Länden zussamen leben und arbeiten . Danach haben wir unsere Moglichkeit als Leaders entwikelt. Drei Gruppen bekommte eine Stunde für Interkulturelle Workshops zu vorbereiten und dann mit alle anderen haben sie seine Projekte ins Leben einführten. Aufgabe wirklich schwer für junge Leute die keine pedagogische Ausbidung haben und sich selbst auch nicht können. Troztdem alles hat gut geklappt und hatten wir eine Chance nicht nur ein Treiner zu sein aber auch etwas über Toleranz und unterschiedliche Meinungen zu lernen. Und obwohl das besonders anstrengend Tag war, finde ich, dass alle eine gute Gefühlen haben, weil den ganzen Zeit etwas wichtig, klug und interessant passiert hat.






