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Mittwoch - Internationale Jugendarbeit und Wernigerode
Heute morgen haben wir uns dem Thema "internationale Jugendarbeit" gewidmet. Der Begriff mag auf dem ersten Blick ziemlich einfach erscheinen, doch der Schein kann täuschen. Wir haben mehrere Fragen diskutiert, zum Beispiel, "wie viele Länder müssen beteiligt sein, damit ein Projekt als "international" gelten kann?" "Gelten Projekte, an die Teilnehmer aus verschiedenen Nationen, die aber alle aus dem selben Land kommen, als international?" "Was ist ein Jugendlicher?" "Können auch Kinder an internationale Jugendarbeitsprojekte teilnehmen?" Nach einem anstrengenden Morgen in dem wir uns mit diesem Thema ausführlich auseinandergesetzt haben hatten wir die Chance, die schöne Stadt Wernigerode zu besuchen. Agnese und Sandra benutzten diese Chance zwar nicht - stattdessen sind sie wandern gegangen, haben sich verlaufen, und sind erst vier Stunden später nach Hause gekommen - aber wir anderen hatten einen schönen Tag!
Und danach gab es Lagerfeuer mit geräucherten Forellen. Und Feuerstein. Für diejenigen von euch, die noch nicht das ... äh, Vergnügen ... gehabt haben, Feuerstein probiert zu haben, muss ich erklären: Feuerstein ist Whisky - und der Name passt! Nach dem Abendessen ging der Spaß weiter; ein Teufel und eine Hexe tauchten auf (komischerweise sind Wolle und Deima um ungefähr diesen Zeitpunkt verschwunden), und wir durften an die Einweihungzeremonie eines neuen Teufels und einer neuen Hexe teilnehmen. Nachdem der alte Teufel und die alte Hexe ihren Nachfolgern befohlen haben "für Nachwuchs zu sorgen", sind sie wieder verschwunden - kurz darauf erschien Deima wieder, und behauptete, die ganze Zeit lang nur eine Zigaretttenpause gemacht zu haben ...
Mittwoch in Schierke
Mittwoch,schon die 4. Tag, dass ich in Deutschland/ Schierke bin und es regnet nicht mehr :) Es scheint die Sonne und es sehet so aus, dass der Besuch von Wernigerode oder wandern im Herbst ganz schön sein wird.
Aber am Anfang, wie gewohnt essen wir Früstuck und dann zu dem Erwärmungsübung. Heute haben Tina und Pauline uns das Spiel "Einhörnchen" vorbereitet. Das lustigste daran war das, dass das Einhörnschen ist nicht ein einfaches Wort, dass der Ausländer aussprechen kann. Deshalb habe ich sehr viele Variationen gehört. :)
Danach haben wir über internationale Jugendarbeit und Projekte gesprochen. Was ich interessant fand ist, dass die Jugendliche sehr viele Möglichkeitenhaben haben- einen Freiwilligen Arbeit zu machen, in verschiedene Seminare teilzunehmen, selber in eine Jugendinitiative heranziehen uzw. Das bedeutet, dass wir nur passende Variante für uns suchen müssen.
Dann haben wir die Kleinfilmer von eurocamper gesehen.Die Storys waren humorvoll, aber eigentlich waren da ernste Probleme besichtigt. Zum Beispiel, fand ich das "Putin" Film am interessantesten.
Und nach dem Mittagessen gab die Möglichkeit nach Wernigerode zu fahren oder wandeln...oder schlafen... was ich die einzige gemacht habe :)
Aber ich bin sicher, dass die Wernigerode storys werden ganz schön bald hier erscheinen.
P.S. Heute Abend werden wir der Schierker Baudeabend haben! :)
Lasma
Dienstag - BAFA BAFA
Der Dienstag begonn für einige von uns zu früh. Doch nachdem wir uns alle etwas später im Seminarraum zusammengefunden haben, begann die Übung "Bafa-Bafa".Eine mehr wie lehrreiche Übung, wie viele von uns fanden.
Auf der einen Seite war die Kultur, die etwas weiter entwickelt war und auf der anderen die weniger moderne Gruppe, die sich durch Tauschen von Karten und einer weniger entwickelten Sprache verständigten. Die zwei Stunden vergingen für viele wie im Flug und fast jeder Teilnehmer hatte dabei eine Menge Spaß.
Die anschließende Auswertung wurde sehr positiv angenommen. Es kam eine Menge Feedback zusammen und insgesamt gesehen, würden viele von uns diese Übung erneut durchführen. Auch wenn es nur eine gekürzte Fassung des Spiels war, hatten alle eine Menge Spaß und die Zeit verging wie im Flug.
Montag - Ein schöner Anfang
Nachdem wir allen Informationen betreffend das Programm bewusst waren, fingen wir konkret mit dem Thema an. Am Montag Nachmittag haben Friderike und Pier die Erwärmunsübung für die Gruppe gemacht und zwar ein Spiel, was mit dem Namen zusammenhängt. Jeder sollte einen passenden Adjektiv oder Verb zu dem Anfangsbuchstabe seines Namen finden. Danach kam eine interessante Gruppenaufgabe: vier Eierfänger wurden in vier verschiedenen Gruppen gemacht und getestet. Mehrere Kriterien wurden angegeben, worauf die Teilnehmer achten sollten. Die neuen Erfindungen waren alle voll cool und ideevoll. So haben natürlich alle von uns gewonnen. Hier konnten wir schon erfahren, was alles man berücksichtigen soll, wenn man in einer Gruppe mit anderen, vor allem mit Ausländern zusammenarbeitet. Die nächste Aufgabe war die folgende: wir haben wiedermal in Gruppen gearbeitet. Jede Gruppe hat eine Liste von Eigenschaften bekommen. Die Teilnehmer sollten von diesen Eigenschaften 5 solche wählen, die ein Teamer unbedingt haben soll, 5 , die nützlich für ihn/sie sein könnten und 5, die unwichtig sind. Am Ende haben die einzelnen Gruppen präsentiert, worauf sie gekommen sind und wir haben darüber noch ein bisschen gemeinsam diskutiert. Mit der Leitung von Wolle haben wir die wichtigsten Oberbegriffe zum Thema gesammelt.
Am Ende haben wir uns noch eine halbe Stunde genommen, um den Tag auszuwerten. Das haben wir auch in Kleingruppen gemacht. Wir bekamen je ein Zettel mit einem symbolischen Zeichen drauf. Jede sollte sich eine Figur auswählen und seine Eindrücke im Zusammenhang mit dem Tag erklären.
Als Entspannung hatten wir in der Nacht noch gefeiert: es fand nämlich der internationale Abend statt. Das war richtig cool: jede Länder konnte etwas typisches von seiner Heimat, Kultur, Sprache präsentieren. Was mir am besten gefallen hat, war der PinguinTanz aus Rumänien.Wir haben inzwischen auch die Spezialitäten der einzelnen Länder probiert, sogar haben wir ein Quiz gemacht. Wir sollten erraten, welche Speisen oder Getränke aus welchem Land stammen. Da wir so aufgeregt waren, haben einige von uns nach dem internationalen Abend noch Kartenspiel gespielt, wo wir sehr viel gelacht haben.
Dienstag - Ich packe meinen Rucksack... mit neuen und spannenden interkulturellen Uebungen
Tage kommen und gehen - manche aber bleiben hängen. So wie dieser Tag, der ganz und gar unter dem Motto des „Interkulturellen Lernens" stand. Darauf hatte ich mich schon im Vorfeld besonders gefreut und wurde auch nicht enttäuscht.
Während wir am Vormittag die Übung BAFA-BAFA spielten (und dabei sowohl verschiedene Gesellschaftsformen, als auch das Gefühl dort fremd zu sein erlebten und reflektierten, erarbeiteten wir uns am zeittechnisch vollgestopften Nachmittag in drei Gruppen selbst kleine interkulturelle Übungen, die wir dann gemeinsam durchführten.
Die erste Übung nannte sich „Euro-Rail" und versetzte uns in einen Nachtzug nach Lissabon, in dem wir entscheiden konnten mit welchen drei „Menschentypen" wir gerne den Nachtwagon teilen wuerden und welche gar nicht gingen. Nachdem jeder für sich bestimmte Typen aus einer Liste ausgewählt hatte, ging es darum sich in einer grösseren Gruppe zu einigen. Das Ganze wurde dann auch noch für alle vorgestellt, so dass schlussendlich eine gute Grundlage geschaffen war, um Pauschalisierungen, Stereotypen und eigene Vorurteile zu hinterfragen.
Dann ging es weiter mit der Übung „Ein Schritt Voran", bei der es um die gesellschaftliche Diskriminierung von verschiedenen Menschen und Gruppen ging. In unserer Vorbereitungsgruppe hatten wir uns hierfür auf 12 Rollen (wie dem illegalen Flüchtling aus Mali und der studierenden Tochter eines Bankdirektors) geeinigt und anhand von verschiedenen Fragen geschaut, inwiefern die Menschen überhaupt Chancen haben am gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen oder wo Diskriminierung und Ausgrenzung stattfindet.
Die Dritte Übung nannte sich „Etiketten". Hierfür wurden wir Spielenden in Gruppen geteilt und bekamen - wie bei „Wer bin ich" - eine uns selbst unbekannte Eigenschaft zugeschrieben, die wie ein dunkler Schatten die Kleingruppenaufgabe begleitete. Schon blöd, wenn man z.B. den Ruf hat faul zu sein und a) selbst nicht weiss, dass andere einen so einschätzen und b) dadurch das Verhalten der Anderen einem selbst gegenüber ganz schön voreingenommen und auch unfair werden kann. Das Ganze wurde dann auch noch ausgewertet, um wie auch in den anderen Übungen u.a. klar zu machen, dass es sinnvoller ist das Verhalten anderer immer wieder zu hinterfragen und in Kommunikation zu treten, als einfach nur auf Unbekanntes einen Stempel drauf zu packen.
Montag - Lektion des Tages: In Lettland gibt es 3 Bären.
Der erste Tag begann mit der Erwärmungsübung, die uns ab jetzt jeden Tag den restlichen Schlafsand aus den Augen vertreiben oder uns nach dem Mittagsschläfchen wieder in Fahrt bringen wird.
10 Uhr morgens, in Schierke, umringt von Bäumen sang Deima "Hey, wer bist Du ? Bist Du cool ? Willst Du mit uns das Schüttelspiel spielen ? Ja ?" Und dann sang und tanzte sie los: "Und schüttel, schüttel, schüttel, schüttel.. und rechts schüttel, schüttel, schüttel.. " Ja, wir schüttelten uns die Kälte förmlich ab (und wenn ich das gerade so schreibe, könnte ich gleich wieder anfangen zu singen.)
Das Training war eröffnet.
Neben wichtigen organisatorischen Sachen begann das Training mit unserer Erwartungshaltungen an die Woche, sowie unseren Befürchtungen im Vorfeld. Im Laufe des Tages begegneten mir nicht nur unser selbstgebauter "Eierisland"-Eierfänger in einer Übung zur Teambildung, die 7 "Todsünden", die ein Gruppenleiter/Teamer begehen kann, sondern auch der internationale Abend. (Für mich das Hightlight des Tages!)
Sonntag - erste Tag im Training
Erste Tag am Trainings begann für mich früher. Schon am Samstag war ich in Berlin, um wieder meine Freunde von Eurocamp zu treffen. Das Gefühl wie zu Hause. Ein kleines Spaziergang in der Berlin...Kartoffelnhaus, Fersneturm, Brandenburger Turm... und könnte man nicht bemerken, dass die Zeit so schnell vergangen ist. Die Antwort auf die Frage, wie war dein Leben nach dem EC war - Uni. Punkt.
Aber jetzt zum ersten Tag zum Training. Der Sonntag. Ich, Lasma, Sercan, Tina, Alsu, Cecila und Judit waren in Schierke eine Stunde früher und könnten dann noch nicht vorstellen, dass die erste Aufgabe so schwierig sein könnte. Denen, die nicht EC erlebt hat über EC zu erzählen. Das Gefühl war, dass wir, die ehemalige Teilnehmer am EC im ganz anderen Welt wohnen. Das was ist EC ist so selbstverständlich. Das ist wie ein fremdes Lad zu beschreiben. Und wenn ich daran denke wie ich bevor dem EC mich fühlte, dann hatte ich auch nur ein nicht direkte Vorstellung - dass muss man einfach selbst erleben. Und ich denke es ist auch ein größen Vorteil für EC - dieses hinzubefügte Werte, das mit Wörter nicht beschreiben kann.
Noch schwieriger war mit Empfehlungen, um EC zu verbessern. Ach. Und nur dann könnte man verstehen wie EC kompliziertes System ist und wenn man ernst muss man sagen, auch sehr vielfähltiges und ideales. Es klingt übertreibend aus? Nein Es ist einfach so. Der Teilnehmer kann man nicht vorstellen diese größe Arbeit von Teamers. Ich denke, dass auf diese ersteFrage über EC Entwicklung könnte man nur amEnde des Wochen zu antworten. Vielleicht. Aber ich hoffe, dass ja.
Montag - der Anfang
Am Montag war ofiziell der erste Tag der Training. Und ich war sehr aufgeregt und gespannt, was da geschehen wird. Zuerst fragte Denis uns nach unseren Erwartungen von Training und Ängsten, was wir vermeiden wollten. Und diese Wuenschen und Ängsten waren in Form von Blätterchen an den auf der Pinnwand gemalten Baum geklebt. Das war sehr sichtbar. Ich habe auf den Blätterchen Erwartungen Projektplannung geschrieben und kann jetzt nach dem Seminar sagen, dass wir dieses Problem besprochen haben. Ich befürchtete, dass es bei den Diskussionen und Inputs keine Konkretik wird. Und das ist gottlob nicht bestätigt:))
An diesem Tag haben wir noch ein Spiel für Teamgestaltung gemacht. Ich war in der Gruppe mit Marta, Judith und Sandra. Wir sollten in begrenzter Zeit einen Eierfänger aus einem Glas, paar Stiften, einem Müllsack und farbigem Papier basteln. Ich disskutierte mit Sandra und Judith, wie man so ein Ding schaffen konnte. Und Marta ohne Diskussionen nahm sofort Papier, begann irgendwelchen Trichter basteln. Zum Schluß hatten wir zwei Ideen: diesen Trichter, der zu schmal war, um ein Ei zu fangen und die Idee, die wir schon ausdisskutiert haben, einen Fänger aus dem Sack mit den Stützen als Stifte zu machen. Aber war es nicht klar, ob diese Stiften fest stehen könnten. Deshalb haben wir den Trichter ausgewählt. Und bei der Probe waren wir die enzigen in der Gruppe, bei denen das Ei gebrochen war.
Aus diesem Spiel habe ich gelernt, dass alle Mitglieder vom Team an der Diskussion teilnehmen sollen. Vielleicht, wenn Martas Idee gut kritisiert worden wäre, hätten wir etwas Besseres geschaffen.





